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Trans PRK, PRK und Lasik: Modernes Augenlasern ohne Flap

Die Trans-PRK ist ein modernes Verfahren des Augenlaserns zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Im Gegensatz zur Lasik wird bei der Trans-PRK kein Flap in der Hornhaut erzeugt. Stattdessen erfolgt die Behandlung direkt an der Oberfläche des Auges mithilfe eines Excimer-Laser.

Die Transepitheliale photorefraktive Keratektomie gilt als besonders schonend für die Hornhaut. Vor allem bei Patienten mit dünner Hornhaut wird diese Methode häufig empfohlen. Die Trans-PRK eignet sich zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Durch die präzise Abtragung des Hornhautgewebes kann die Sehschärfe deutlich verbessert werden. Moderne Technologien machen den Eingriff sicher und effektiv.

Kurzübersicht:

Die Trans-PRK ist eine Weiterentwicklung der klassischen PRK und kommt ohne mechanischen Eingriff aus. Beim Augenlasern wird die oberste Schicht der Hornhaut mithilfe eines Laser abgetragen. Im Vergleich zur Lasik ist kein Flap notwendig, was die Behandlung besonders sicher macht. Die Methode ist modern, schonend und eignet sich besonders bei dünner Hornhaut.

Artikelübersicht

Trans-PRK - Weitere Informationen

Was ist die trans-PRK?

Die trans-PRK ist ein spezielles Laserverfahren aus der Augenheilkunde, bei der Ärzte Unebenheiten der Hornhaut oberflächlich abtragen und glätten. Das darunterliegende Hornhautstroma tragen sie ebenfalls mit einem Excimerlaser ab.

Unterschied zwischen PRK und trans-PRK

Anders als bei der PRK muss der Arzt bei der trans-PRK das Hornhautepithel nicht von Hand entfernen. Für die trans-PRK ist keine mechanische Manipulation der Hornhaut nötig, denn beide Operationsschritte erfolgen mittels Laser.

trans-PRKDie trans-PRK ist Nachfolger der PRK, die älteste Augenlaser-Methode @ Vadim /AdobeStock

Für wen eignet sich die trans-PRK?

Die trans-PRK eignet sich für Menschen mit:

  • Leichter bis mittlerer Kurzsichtigkeit
  • Einer sehr dünnen Hornhaut oder 
  • Großen Pupillen

Die trans-PRK kommt überwiegend bei Kurzsichtigkeit (bis -6 Dioptrien) und Stabsichtigkeit (bis 5 Dioptrien) zum Einsatz. Auch bei einer bestehenden Alterssichtigkeit ist der Eingriff möglich. Dabei stellen die trans-PRK Spezialisten das eine Auge operativ auf Fernsicht, das andere auf Nahsicht ein.

Folgende Krankheitsbilder eignen sich nicht für eine trans-PRK:

Ablauf der Operation

Die trans-PRK erfolgt üblicherweise als ambulanter Eingriff. Der Patient erhält vorab ein leichtes Beruhigungsmittel und Augentropfen, die das Auge lokal betäubt. Lidsperren sollen dafür sorgen, dass das Auge offen bleibt.

Der Laser kommt zum Einsatz, um das Hornhautepithel und das darunterliegende Gewebe in einem einzigen Schritt zu entfernen. Insgesamt benötigen trans-PRK-Spezialisten lediglich einige Minuten für diese Laseroperation.

Die Kosten bei einer trans-PRK

Die Krankenkassen übernehmen üblicherweise nicht die Kosten für Operationen, um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren. So auch nicht bei der trans-PRK. Pro Auge fallen für diesen Eingriff niedrige vierstellige Kosten an.

Patienten sollten daher vorab klären, welche Leistungen inklusive sind und ob zusätzliche Kosten für Nachuntersuchungen anfallen.

Risiken und Prognose

Der Heilungsverlauf nach der trans-PRK ist entscheidend für den Erfolg der Operation. In den ersten drei bis vier Tagen regeneriert sich das Hornhautepithel

Dieser Prozess ist häufig mit Schmerzen verbunden, da die freien Nervenendigungen in der Hornhaut nach dem Eingriff gereizt sind. Um das Auge zu schützen und die Heilung der Hornhaut zu unterstützen, tragen Patienten in den ersten Tagen Kontaktlinsen.

Oft kommt es kurz nach Operation zu einer Verschlechterung der Sehkraft. Dies ist jedoch eine Folge der Laserbestrahlung. Innerhalb der ersten sechs Wochen bildet sich die Verschlechterung wieder zurück.

Stellt sich eine Verbesserung des Sehvermögens nicht oder nur unzureichend ein, ist eine Nachoperation nötig.

Wie bei jeder Operation bestehen auch bei der trans-PRK Risiken, wie:

  • Narbenbildung auf der Hornhaut des Auges
  • Augentrockenheit
  • Verschlechterung des Sehvermögens in der Dämmerung
  • Infektionen

Generell gilt: Je häufiger größere Korrekturen erforderlich sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen.

Spezialisten finden

Die Wahl des Spezialisten ist entscheidend für den Erfolg der trans-PRK. Zuständig sind trans-PRK Spezialisten aus dem Fachgebiet der Augenheilkunde und refraktiven Chirurgie.

Oben finden Sie eine Liste von ausgewählten Spezialisten sowie Kliniken, die auf dieses Verfahren spezialisiert sind.

Fazit

Das Fazit zeigt, dass die Trans-PRK Behandlung eine moderne und schonende Methode im Bereich der refraktiven Chirurgie darstellt. Als Weiterentwicklung der klassischen PRK verzichtet die Trans-PRK-Behandlung auf mechanische Schritte und arbeitet ausschließlich mittels Laser auf der Hornhautoberfläche. Dabei wird die oberste Hornhautschicht präzise mit einem Excimer Laser abgetragen, wodurch eine exakte Korrektur von Fehlsichtigkeiten möglich ist. Besonders für Patienten mit dünner Hornhaut stellt diese Methode eine sinnvolle Alternative zur Femto-Lasik oder zur klassischen Lasik Behandlung dar.

Der Ablauf der Trans-PRK ist effizient organisiert und dauert meist nur wenige Minuten pro Auge, wobei häufig beide Augen in einer Sitzung behandelt werden. Nach der Trans-PRK OP wird eine Verbandslinse oder therapeutische Kontaktlinse eingesetzt, um die Heilung der obersten Schicht der Hornhaut zu unterstützen. Der Heilungsverlauf erstreckt sich in der Regel über 3 bis 5 Tage, wobei sich die Hornhaut in den ersten drei bis vier Tagen deutlich regeneriert. Die Trans-PRK Methode ermöglicht dadurch langfristig ein Leben ohne Brille und verbessert nachhaltig die Sehkraft.

Im Vergleich zu Trans-PRK und Lasik zeigt sich, dass das Lasik Verfahren durch den Flap invasiver ist, während Trans-PRK Augenlasern besonders oberflächenschonend arbeitet. Der Erfolg der Trans-PRK hängt jedoch stark von einer sorgfältigen Voruntersuchung und der individuellen Eignung ab. Die Vorteile der Trans-PRK liegen vor allem in der hohen Sicherheit und der präzisen Korrektur von Kurzsichtigkeit. Dennoch sollten Patienten beachten, dass Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, sodass die Kosten der Behandlung meist selbst getragen werden müssen, auch wenn gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmefällen. Insgesamt gilt: Trans-PRK ist ein modernes Verfahren im Bereich der refraktiven Chirurgie mit überzeugenden Ergebnissen.

FAQ

Was ist Trans-PRK?

Die Trans-PRK ist eine moderne Form der PRK und gehört zur refraktiven Chirurgie. Bei diesem Eingriff wird die oberste Hornhautschicht, das Epithel, mithilfe eines Excimer-Laser entfernt. Im Gegensatz zur Lasik erfolgt dies ohne mechanische Instrumente und ohne Flap. Die Trans-PRK eignet sich zur Korrektur von Fehlsichtigkeit wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Für wen eignet sich die Trans-PRK?

Die Trans-PRK eignet sich besonders für Patienten mit dünner Hornhaut oder für Menschen, bei denen eine Lasik nicht infrage kommt. Auch für Kontaktlinsenträger ist diese Augenlaserbehandlung eine gute Alternative. Die genaue Eignung wird durch eine Voruntersuchung beim Augenarzt festgestellt.

Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff erfolgt ambulant und dauert nur wenige Minuten pro Auge. Das Auge wird lokal betäubt, sodass die Behandlung schmerzfrei ist. Mithilfe eines Laser wird das Epithel abgetragen und die Hornhaut neu geformt. Anschließend wird eine Verbandslinse eingesetzt, um die Heilung zu unterstützen.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilungsphase dauert meist drei bis fünf Tage, in denen sich die oberste Schicht der Hornhaut regeneriert. Während dieser Zeit können Augentropfen eingesetzt werden, um Beschwerden zu lindern. Die Sehschärfe verbessert sich schrittweise über mehrere Tage bis Wochen.

Welche Vorteile hat Trans-PRK gegenüber Lasik?

Die Trans-PRK kommt ohne Flap aus und ist daher besonders schonend für die Hornhaut. Das Risiko von Komplikationen ist geringer als bei der Lasik. Zudem eignet sich die Methode besonders bei dünner Hornhaut. Viele Patienten profitieren von einer stabilen Verbesserung der Sehkraft nach der Behandlung.

Quellen

Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. [Link: http://bva.dog/krc/index.php?seite=prk_neu]
Gaeckle HC. Early clinical outcomes and comparison between trans-PRK and PRK, regarding refractive outcome, wound healing, pain intensity and visual recovery time in a real‐world setup. BMC Ophthalmology 2021; 21: 181 [Link: https://bmcophthalmol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12886-021-01941-3]
https://lasik.charite.de/leistungen/augenlaser/streamlight_trans_prk/
https://www.primomedico.com/de/behandlung/trans-prk/